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Faszination Rudolf Steiner: Eine Einführung in die Antroposophie Gebundenes Buch

Autor Axel Burkart

Die jüngsten Diskussionen um Rudolf Steiners Texte zeigen, dass das Denken und Wirken des berühmten Anthroposophen aktueller denn je sind. Als fundierter Kenner führt Axel Burkart in seinem neuen Buch in das Werk Rudolf Steiners ein und erklärt ausführlich dessen Weltbild. Biographisches Hintergrundwissen und Bezüge zum kulturellen Zeitgeist machen die Schriften Steiners nachvollziehbar und eröffnen ein faszinierendes spirituelles Gedankengebilde, das unser Leben bis heute beeinflusst.

Der Seelenkalender von Raphael Simcic besteht – genau wie das Original von Rudolf Steiner – aus 52 Sätzen, die sich im Jahresverlauf entlang dem Quintenzirkel zu einem Kreis schließen. Für seelestial, in einem Arrangement für Cello und Harfe, hat Davide Zavatti 12 dieser Stücke ausgewählt,
die sich gleichmäßig und organisch zwischen die vier hohen christlichen Feste Ostern,Johanni, Michaeli und Weihnachten reihen.
Raphael Simcic (1994) greift auf das intuitive und verborgene Wissen unserer europäischen Musikgeschichte zurück, das von Bach (über Haydn, Mozart, Wagner,…) bis an Bruckner weitergegeben wurde, und lässt daraus ein völlig neues Werk entstehen. Ausgehend von diesem Urwissen setzt Raphael Simcic die Tonarten der Musik in Bezug und Interaktion zu den mantrischen Texten des Seelenkalenders von Rudolf Steiner.
Das Ergebnis dieser Interaktion ist erstaunlich: Nicht zuletzt dank seiner klaren musikalischen Sprache gelingt es Raphael Simcic, auf spontane und intuitive Weise in die Essenz der Tonarten und der musikalischen Sequenzen vorzudringen und uns so das Wesen der kosmischen Harmonien zu erschließen.

„Die Tonarten der Musik, die astrologischen Archetypen und Tierkreiszeichen, der menschliche Körper, die Planeten, die Jahreszeiten, der Jahreswandel, die Stunden des Tages, der Quintenzirkel… all diese Aspekte stehen in Bezug zueinander, und mehr noch: Sie zeigen sich in unseren Gefühlen und Empfindungen, in unseren Krankeiten, in dem Schicksal, das wir gewählt haben und das uns ein Leben lang begleitet. Die Art und Weise, wie wir mit diesen Elementen in Resonanz gehen, entscheidet darüber, wie stark wir uns im Einklang mit dem Universum – und letztendlich mit Gott – befinden. Musik ist nicht nur ein Weg, um sich dem Herzen des Universums zu nähern, das Herz ist die Musik selbst.“ (Davide Zavatti)

seelestial ist ein neuer Begriff für etwas, das es schon immer gegeben hat. Diese Wortneuschöpfung hat deutsche und italienische bzw. lateinische Wurzeln, und darin vereint sich das deutsche Wort Seele mit dem  italienischen celestiale, was so viel bedeutet wie himmlisch. seelestial ist mit der Vision entstanden, das musikalische Urwissen zu teilen und der Musik samt ihrem Auftrag an die Menschheit bzw. Menschlichkeit neue Perspektiven zu eröffnen.
Die Musik wird nicht bloß Kunst sein, sondern Ausdrucksmittel werden für ganz andere Dinge als rein Künstlerische… Der Mensch wird dann durchdrungen sein von einer besonderen Kraft, die in seinem Herzen leben wird, so daß er nicht mehr unterscheiden wird sein eigenes Wohl von dem Wohle der Gesamtheit… das Prinzip der Liebe als seine ureigenste Natur haben wird.
Rudolf Steiner (Lit.: GA 092, S 101ff) · Berlin, 28/10/1904

Pablo Casals war der unvergessliche Maestro, der die Suiten für Violoncello ans Licht brachte und mit wundervoller Perfektion ein für alle Mal die Grenzen der Aufführungspraxis festlegte, die jahrzehntelang niemand zu überschreiten wagte. Über die Jahre hinweg wurden hunderte Aufnahmen eingespielt, große Cello-Meister und Virtuosen haben auf einzigartige Weise die Fackel weitergegeben und den von Casals beschrittenen Weg perfektioniert und ergänzt. Welchen Sinn hat es also, eine weitere Aufnahme hinzuzufügen, noch dazu von einem unbekannten Cellisten, der bescheiden auf die großen Meister der Vergangenheit zurückblickt?
Der Sinn könnte sich beim Hören dieser CD erschließen, wenn Sie alles vergessen, was Sie bisher über Bach gehört haben (ganz abgesehen davon, dass es sicher eine der wenigen Aufnahmen ist, die mit 432Hz eingespielt wurden). Wer den Versuch unternimmt, die Suiten mit einer Person, die ausgestreckt vor ihm auf dem Boden liegt und die er über seine Musik bei der Meditation und Einkehr begleiten möchte, zu spielen, der wird feststellen, dass er gezwungen ist, die Ecken und Kanten des eigenen Ego abzumildern – gerade so, wie ein Bach (der Name spricht für sich) die Steine abschleift und abrundet, bis sie schließlich zu Sandkörnern werden. Gedämpftes Spiel, das bedeutet nicht so sehr leise, als vielmehr auf Zehenspitzen zu spielen, sich respektvoll und aufmerksam auf jenen Atemzug desjenigen einzustellen, der vor dir liegt.

 

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