Also jetzt ist Rudolf Steiner, der dann am Ende seines Lebens diese neue ganzheitliche Medizin als Wissenschaft begründet. Aber das reicht ja nicht. Da kommt jetzt der Rudolf Steiner und sagt, das sagt er nicht, sondern auch heute ist es, so kann ich ganz klar sagen, vor Rudolf Steiner gab es keine Wissenschaft der Pädagogik, es gab keine Wissenschaft der Pädagogik. Denn, und das ist das Grundprinzip der Wissenschaft, das brauche ich hier nicht zu wiederholen, wenn ich mir das Kind anschaue und sage, ich will das Kind erziehen und bilden, muss ich in seine Seele schauen können. Wenn es keine Seele gibt, wie in der materialistischen Pädagogik, dann brauche ich nicht reinschauen, dann brauche ich nicht von Pädagogik reden. Und Rudolf Steiner schaut hinein in die Seelen unserer Kinder. Er sieht die Entwicklungsphasen und er weiß, was Pädagogik ist. Und er begründet das erste Mal in der Geschichte der Menschheit eine Wissenschaft der Pädagogik. Er selber hat es nie so genannt. Er hat gesagt, das ist eine Kunst. Und da hat er auch Recht. Aber es ist auch eine Wissenschaft. Und sie muss Kunst sein, diese Wissenschaft, und sie ist gleichzeitig auch Religion, weil vor mir steht ein göttliches Wesen. Wenn ich Lehrer bin als Pädagoge, muss ich wissen, dass vor mir ein werdender Gott steht, der sein Karma mitbringt und keine Maschine, die zu funktionieren hat. Rudolf Steiner begründet die Wissenschaft der Pädagogik. Und diese Wissenschaft der Pädagogik hat heute einen wunderbaren Zigarettennamen: Waldorfpädagogik, und es ist unglücklich, der Name, aber damit ist sie bekannt, aber damit wird sie vielleicht auch reduziert, weil die wenigsten sich bewusst sind, dass es vor dieser Pädagogik keine Wissenschaft der Pädagogik gab. Man kennt zwar die psychologische Entwicklung des Kindes aus der materiellen Seite, aber nicht von der inneren, geistigen, seelischen Seite. Das geht nur mit einer geistigen Schau. Und deshalb begründet Rudolf Steiner, auch mit der Gründung der ersten Waldorfschule, die Wissenschaft der Pädagogik.

Liebe Freunde, damit haben wir schon fünf Wissenschaften, die Dr. Rudolf Steiner begründet hat, und deshalb spreche ich vom großen Werk. Für die große Wandlung! Denn all diese Wissenschaften sind notwendig jetzt, dass wir sie ergreifen, um eine wirkliche Wandlung, eine Metamorphose, in unserem sozialen Organismus zu bewirken in eine menschliche soziale Zukunft. Sonst werden wir halt erst einmal Roboter und mehr und mehr zu Robotern und Maschinen degradiert, um dann ständig wie Nasenbären an der Nase herum geführt zu werden, mit welchen technischen Mitteln auch immer. Dieses Horrorszenario steht jetzt vor unserer Türe. Und Ahriman ist am Wirken und deshalb braucht es eine große Wandlung, die nur aus diesem Geist der Geisteswissenschaft kommen kann. Das heißt, es liegt an uns. Und das heißt zum Schluss immer in jedem Einzelnen von uns, ob wir das ergreifen, dieses Werk, und es auch weitergeben oder links liegen lassen oder oder oder. Und da gibt es dieses Gleichnis im Neuen Testament vom Sämann, der aussät, und da ist es ganz klar: Es macht nur Sinn, da zu säen, wo ein fruchtbarer Boden ist, da wo steiniger Boden ist, da muss vielleicht erst noch umgegraben werden, damit man dann säen kann. Aber diese Wissenschaften müssen heute ausgesät werden und das haben wir uns auf unsere Fahne geschrieben.

Und jetzt das nächste, das reicht ja noch nicht. Rudolf Steiner begründet auch noch eine wissenschaftliche Landwirtschaft, die heute unter biologisch dynamischer Landwirtschaft bekannt ist. Aber auch da kann man sagen, er begründet als Erster eine ganzheitliche Landwirtschaft. Natürlich gibt's heute eine Wissenschaft der Landwirtschaft, aber die von Rudolf Steiner bezieht den Kosmos mit ein, ist eine völlig andere Dimension. Es ist eine echte Wissenschaft der Landwirtschaft, die eben das Wesenhafte der Natur, das Geistige, das Spirituelle mit einbezieht, was alle anderen Landwirtschaftstheorien oder -praktiken nicht tun. Rudolf Steiner fügt eine neue Dimension hinzu und damit macht er eine Wissenschaft ganz. Das ist eine Begründung einer Wissenschaft, nämlich die Wissenschaft der biologisch dynamischen Landwirtschaft, eigentlich die Landwirtschaft, wenn es darum geht, im Einklang mit der Natur zu arbeiten, dann muss ich doch wissen, was die Natur ist. Und dann kann ich die Natur auch nicht nur materiell sehen, materialistisch. Die Natur ist nicht Materie. Die Natur ist Geist und es gibt Naturgeister und es gibt Planetengeister und Planetenkräfte. Und das alles ist einbezogen in seiner Landwirtschaft, das ist eine echte Wissenschaft der Landwirtschaft, wo wir sagen können, da finden wir den Zugang im Einklang mit der Göttin Natura. Die Natur, dürft ihr nicht vergessen, hat ihren Namen von Natura und das war eine Göttin. Das ist eine Wesenheit, und diese Wesenheit wird in der modernen Landwirtschaft links liegengelassen, nicht beachtet und bei Rudolf Steiner wird sie einbezogen. Das spirituelle Wesen der Natura. So wie die Anthroposophia, die Weisheit von anthrops, den Menschen. Diese Wissenschaft begründet Rudolf Steiner auch noch.

Und dann als weiterer Höhepunkt und als zentraler Höhepunkt, der jetzt in dieser Zeit so extrem wichtig ist, auf die Frage: “Ja, was ist denn die Menschheit? Und brauchen wir nicht auch eine Sozialwissenschaft, die uns hilft, die soziale Frage und die soziale Krise der Menschheit zu lösen?” Da kommt Rudolf Steiner ab dem Jahr 1916/17 bis 1919 und begründet das erste Mal in der Geschichte der Menschheit eine Wissenschaft der Soziologie, eine Wissenschaft der Gesellschaft, weil er erkennt, wer oder was die Gesellschaft ist, nämlich ein großer Organismus, sogar ein Meta-Organismus. Eine völlig neue Wissenschaft wird geboren und gerade jetzt, in dieser Kronen-Krise, gerade in dieser Zeit jetzt, und das ist das Schöne an dieser Krise, fangen die Menschen an, sich dafür zu interessieren, weil sie merken: Ja, die soziale Frage ist überhaupt nicht gelöst. Wir haben eine große soziale Krise, die ist vielleicht schlimmer, als es jemals gewesen ist. Es sterben zurzeit viele Tausende Menschen an irgendwelchen merkwürdigen Infektionen oder Krankheiten und die Menschheit sperrt die Wirtschaft zu und dadurch, dass sie die Wirtschaft zusperrt, die Politik, verhungern in den Kontinenten, hat man geschätzt, Millionen von Kindern. Das nennt man dann Kollateralschäden. Und das weiß eigentlich jeder heute. Es hat jeder zu wissen. Und das zu verleugnen ist - ja, das ist menschenunwürdig. Und daran merken wir doch, dass wir die sogenannte soziale Frage überhaupt nicht und keinesfalls überhaupt nur annähernd gelöst haben, denn wir stolpern im Moment in ein Chaos hinein, in soziales Chaos, das viele Millionen Menschenleben kosten wird und schon gekostet hat, durch Entscheidungen, die sowas von unwissenschaftlich sind und aus reiner Machtgier oder was auch immer entstanden sind. Das ist so und das gehört offensichtlich mit zu dieser großen Krise, damit wir aufwachen, um eine große Wandlung zu bewirken. Also begründet Rudolf Steiner quasi ab dem Jahr 1919, mit Ende des Ersten Weltkrieges begründete er diese neue soziale Wissenschaft der Sozialen Dreigliederung, und wenn man diese jetzt studiert, dann sieht man, was das für ein Genius ist, dass auf einmal das erste Mal offenbart wird, und das sage ich jetzt an dieser Stelle, worum es eigentlich geht. Und wir gehen wieder zurück zum Saturn und Sonne, Mond und Erde. Es geht um den sozialen Organismus Menschheit. Das ist ein großes geistiges Wesen, ein großer Organismus. Und der kommt jetzt in eine Phase einer neuen Geburt, wo in diesem Organismus etwas geboren werden soll, was Freiheit bedeutet, wenn wir das so formulieren, aber jetzt kommt das erste Mal diese Sichtweise von Rudolf Steiner, dass er mit einer Sozialwissenschaft kommt, ohne spirituelle Begriffe, rein sozialwissenschaftlich und auf einmal einen Lösungsansatz für die große Weltkrise gibt. Wieder ein Juwel, wieder eine neue Wissenschaft, eine echte Wissenschaft, wieder von einem einzigen Menschen, unfassbar. Und es ist keine Lehre und kein Modell von Rudolf Steiner. Es ist die Wissenschaft des sozialen Organismus. Es ist DIE Sozialwissenschaft. Deshalb ist die große Aufgabe heute, diese weitere Wissenschaft zu ergreifen und sie in Technik umzusetzen, das heißt, jetzt haben wir die Chance für die große Wandlung. Jetzt ist die Chance für eine spirituelle neue Weltordnung, eine ganzheitliche neue Weltordnung, eine menschliche neue Weltordnung, eine soziale, menschliche, neue Weltordnung. Es braucht eine neue Weltordnung, aber aus dem richtigen Geist heraus, und der ist uns gegeben worden vor 100 Jahren mit sechs, sieben oder acht neuen Wissenschaften, alle in die Welt gebracht von einem einzigen Menschen. Das nenne ich das große Werk Rudolf Steiners.

Das wollte ich heute euch noch einmal ins Bewusstsein rufen, denn jeder von euch und jeder, der heute in der Welt steht, erlebt doch diese große Spaltung, erlebt dieses ahrimanische Wirken, erlebt einen Wahnsinn in der Welt, eine Unlogik in der Welt, die Lüge in der Welt, die Macht in der Welt, die Angst. Jeder erlebt es. Und es ist gut so, dass es da ist, auch wenn es so schlimm ist und wehtut. Aber es ist doch der Ruf der geistigen Welt, die uns zuruft: “Metanoia! Überdenkt, was ihr tut. Vor 100 Jahren schon kam die Botschaft in die Welt und ihr habt es nicht gehört, als Rudolf Steiner mit der Sozialen Dreigliederung kam. Es wurde nicht gehört. Die Menschheit hat so weitergemacht.” Das Ergebnis war 2020 eine Krise im Untergrund, die explodieren musste, weil wir so, wie wir mit Menschen und der Welt umgehen, in ein Chaos und den Untergang führen muss. Es musste aufgerüttelt worden, es musste der Organismus eine Krankheit offenbaren. Sozialer Organismus heißt, die jetzige Kronen-Krise ist eine Krankheit und eine Krankheit, auch da gibt es einen Vortrag dazu, ist ein Heilmittel und da tun wir uns so schwer, das kann ich gut verstehen, weil jeder Einzelne steht ganz unterschiedlich drin in dieser Krise und erlebt es. Manche profitieren sogar wunderbar davon, es gibt einige Unternehmen, die verdienen im Moment Milliarden und der kleine Mann oder die kleine Frau auf der Straße, wir dürfen jetzt die Frauen da auch mit einbeziehen, damit es immer nicht nur die kleinen Männer auf der Straße sind, sondern auch die kleinen Frauen im Zuge der Gleichberechtigung, die sozusagen kein großes Kapital im Hintergrund haben, die werden zerrissen in dieser Krise und viele Existenzen sind gefährdet. Aber viele dieser Menschen werden dadurch auch durch diese Krise aufwachen. Aber es ist doch auch ein Signal an uns alle, endlich zu begreifen, dass wir miteinander und füreinander wirken müssen. Dass jetzt eine, eine Kraft entstehen muss, wo Menschen sich zusammentun für eine große Wandlung und das, was mein Ziel heute noch einmal war mit diesem Vortrag, euch ins Bewusstsein zu rufen uns allen, auch mir noch einmal, dass alles da ist, was wir brauchen. Wir haben alles, das Wissen ist uns von den Göttern gegeben worden. Wir können nicht mehr sagen, wie früher auch, wir hätten es nicht gewusst, es wäre nicht da gewesen. Es ist seit hundert Jahren schon da. Es gibt keine Ausreden mehr, liebe Freunde, es gibt keine Ausreden, auch wenn wir sagen: “Das ist mir aber zu schwierig und ich kann das nicht verstehen.” Leute, in einer solchen Krisenzeit können wir uns solche Ausreden gerne erlauben. Aber dann müssen wir auch den Preis dafür bezahlen. Wir haben alles in unseren Händen. Wir sind gesegnet, liebe Freunde, mit diesem großen Werk. Wir sind wirklich gesegnet und es macht so viel Freude, sich damit zu beschäftigen und das weitergeben zu können. Danke, dass es euch gibt. Danke, dass ihr mir und uns diese Möglichkeiten gebt, das zu tun. Danke an dieser Stelle, an all unsere Spender, an all die Menschen, die bei uns mitmachen, die unsere Produkte kaufen, die uns damit finanzieren. Alle Spender in unserem Kraftwerk Mensch. Alle Menschen, die hier da sind und wunderbar mithelfen. Vielen herzlichen Dank! Und das gibt uns immer wieder die Kraft, weiterzumachen und noch mehr, noch mehr zu versuchen und zu tun, dass dieses große Werk in die Welt kommt, um das große Werk, das ganz große Werk weiterzubringen und jetzt zu schauen, dass wir eine große Wandlung bewirken, eine Wandlung im organischen Sinne. Die alte Blüte, nein, Entschuldigung, die Knospe muss sterben, damit die Blüte jetzt erblühen kann. Wir erleben das Absterben etwas Altem, aber wir müssen schon dafür sorgen, dass das Neue jetzt erblühen kann. Das ist, liebe Freunde, die Aufgabe. Wer immer sich dazu berufen fühlt, für sich selbst, aber auch für die anderen zu bewirken. Möge ein jeder von uns sein kleines Werk beitragen zu diesem großen Werk, das wir wirklich in den nächsten Jahren erleben dürfen. Es beginnt schon, das erleben wir schon sehr deutlich, um eine große Wandlung zu bewirken. 

Ich habe begonnen mit Agni Meele Purohitam und ich ende auch mit ein paar Worten aus dem sogenannten Eintrachtslied, das ist der Schluss aus dem Samaveda, die letzte Hymne der großen Veden, ein paar Worte wenigstens nur, um mit diesem sogenannten Eintrachtslied zu enden. Da heißt es eben: Geht zusammen, arbeitet zusammen, wissend, dass ihr alle eines geistigen Ursprungs seid. 

In diesem Sinne: Gott behüte euch, schön, dass es euch gibt. Und damit würde ich auch gerne heute schließen. Euer Axel Burkart und bis zum nächsten Mal. Möge Frieden durch euch kommen.

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