Wir wollen uns die vier Ebenen der Spiritualität an einem Beispiel genauer verdeutlichen.
Bevor das erste Auto produziert werden konnte, musste es einen Erfinder geben. Wenn wir dem
Erfinder, einem geistigen Wesen, persönlich begegnen, können wir das mit der ersten Ebene der
Spiritualität vergleichen. Adam und Eva hatten im Paradies noch direkten Kontakt zu den
gestaltenden und formgebenden Kräften, den „Exusiai“ oder im hebräischen „Elohim“.
Der Erfinder wird nun zum Patentamt gehen und seine Erfindung anmelden. Dieses Patent wird von
einer Firma gekauft, die daraus einen Produktionsplan erstellt. Die Produzenten benutzen also die
Offenbarung des Erfinders, um das Auto herzustellen. Sie wissen, dass es von einem geistigen Wesen
stammt, haben allerdings keinen persönlichen Bezug zu ihm, sondern nur noch die Offenbarung. Das
ist Ebene zwei.
Wenn wir nun in die Produktionsstätte gehen und uns anschauen, wie das Auto produziert wird, sind
wir auf Ebene drei, da wir die Wirkkräfte der geistigen Wesen wahrnehmen können.
Sobald das Auto fertig produziert ist und auf der Straße fährt, sehen wir nur noch das fertige Produkt
eines geistigen Wesens. Wir sehen keine Wirkkräfte mehr, allerdings wissen wir, dass das Auto nicht
aus Zufall entstanden ist, sondern von geistig intelligenten Wesen hergestellt wurde. Das können wir
vergleichen mit der vierten Ebene der Spiritualität, auf der wir uns gerade befinden. Da wir auf dieser
Ebene nur noch die Werke der geistigen Wesen wahrnehmen können, können wir nun rätseln, wer
oder was dahintersteckt. Erst auf dieser Ebene kann der Materialismus entstehen, da es ohne
Wahrnehmung der Wirkkräfte geistiger Wesen, denkbar ist, dass das Universum durch physikalische
Gesetze entstanden ist. Die Frage ist, wer oder was hinter einem Gesetz steht. Muss es nicht auch
einen Gesetzgeber geben? Dem Materialismus gegenüber steht die Spiritualität. Hier denken wir
immer in Verbindung mit geistigen Wesenheiten. Ohne deren Wirken kann nichts im Universum
entstehen.
Durch den Abstieg aus dem Paradies haben wir gelernt, zu denken. Darin liegt eine große Chance,
denn Adam und Eva haben zwar die geistigen Wesen wahrgenommen und erlebt, allerdings bedeutet
das noch nicht, dass sie sie auch benennen konnten oder wussten, was diese Wesen sind. Das
Denkorgan musste zunächst ausgebildet werden. Nun haben wir mit Hilfe unseres Denkens die
Möglichkeit, diese geistigen Wesenheiten zu erkennen und zu verstehen.

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