So haben wir Gott durch den Heiligen Geist erkannt. Zunächst erkennen wir ihn in seinem Körper durch den Heiligen Geist in der Naturwissenschaft. Da offenbart sich Gott durch die Erkenntnis der Naturgesetze.

Dann erkennen wir den Heiligen Geist unmittelbar durch die Erkenntniswissenschaft, durch den Ouroboros, durch die Wissenschaft vom Denken.

Und dann erkennen wir Gott in seiner Seele durch die Geisteswissenschaft, durch die spirituelle Christologie und spirituelle Kosmologie. Aber für alle drei brauchen wir seinen Geist, seinen Heiligen Geist, den Geist der Wissenschaft, den Geist der Wahrheit.

Das erscheint als das Geheimnis Gottes. Wir können ihn so bereits ganz klar erfassen durch den Heiligen Geist in unserem Denken. So können wir ihn erkennen, seinen Geist erkennen, ihn als Geist erkennen, erleben und erfahren.

Und was haben wir mit ihm zu tun? Alles! Und was hat er mit uns zu tun? Alles.


Konsequenzen im Leben nach dem Tod

Wir gehen wissenschaftlich davon aus, dass wir ein geistiges Wesen sind und daher nach dem Tode weiterleben.

Wenn wir aber weiterleben, dann stellt sich die Frage, wie dieses Leben „drüben“, also in der geistigen Welt aussieht. Dazu kann uns wiederum nur eine echte Geisteswissenschaft Antwort geben. Diese haben wir und aus dieser wissen wir, und zwar genauso wissen wir das, wie wir in der Physik etwas wissen, dass unsere Gedanken, die wir hier so denken, drüben als lebendige Kräfte erlebt werden.

Wir haben festgestellt, dass wir im Wesentlichen folgende Alternativen haben zur Beantwortung der Frage: Wer bin ich?

  1. Ich bin nur Materie, also eine Maschine.
  2. Ich bin nur ein höheres Tier (ob wir Tiere auch nur als eine Maschine ansehen, also eine „biologische" Maschine, ist hier irrelevant).
  3. Ich bin nur Energie, was immer das heißt.
  4. Ich bin ein geistiges und damit im Geistigen lebendiges Wesen.

Nun, wenn wir denken, dass wir nur eine Maschine seien, dann wird dieser Gedanke drüben eine lebendige Kraft. Was wird das bedeuten? Wenn wir diesen Gedanken nicht ändern, werden wir irgendwann zur Maschine! Wir reduzieren uns auf das Maschinelle in uns. Und das wird dann zur brutalen Wirklichkeit.

Buddha hat das mit den Worten ausgedrückt und das ist auch damit gemeint:

„Achte darauf, was du denkst, denn du wirst das, was du denkst.“

Siehst du die Tiefe dieser Aussage jetzt? Denn der Buddha hat ja spirituell gedacht.

Wenn wir denken, dass wir nur ein höheres Tier seien, was werden wir dann werden? Richtig. Du hast dir die Frage logisch beantwortet.

Was werden wir, wenn wir denken, dass wir nur Energie seien? Alles klar?

Wenn wir also materialistisch denken, dann werden wir das alles natürlich als Unsinn ablehnen. Aber was ist, wenn es die Wahrheit ist und einfach unser Glaubenssatz falsch? Darüber kann ein jeder nachdenken, der in sich diesen Glaubenssatz des Materialismus erkennt.

Wir wissen aus der Geisteswissenschaft, dass dieses materialistische Denken tödlich ist für die Seele, nicht nur für unser soziales, gesellschaftliches System. Es muss ein jeder für sich entscheiden. Aber es ist auch unsere Pflicht, wir empfinden das so, dass wir das den Menschen mitteilen und niemand später sagen kann: „Ich habe das nicht gewusst“, „Keiner hat mir das gesagt“ oder „Das wusste ja niemand“. Keiner kann sich heute mehr auf diesen Standpunkt der Bequemlichkeit ohne Konsequenzen zurückziehen.

„Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“. Das gilt nicht nur für unsere menschlichen Gesetze, sondern auch für die geistigen. Als Erdenbürger bin ich verpflichtet, die bürgerlichen Gesetze meines Staates und der Welt zu kennen. Es ist meine Pflicht und niemand befreit uns davon, nur weil wir zu bequem sind, uns darum zu kümmern, liebe Freunde. Jedes Finanzamt und jeder Richter wird das so klar sagen. Nicht anders ist es mit den geistigen Gesetzen und den geistigen Richtern. Auch diese werden sagen, wenn wir dann eines Tages vor ihnen stehen: Wir haben euch alles Wissen gegeben, so wie ihr in euren Gesetzbüchern alles stehen gehabt hattet. Es war deine Pflicht, dich darum zu kümmern. Wir haben euch das Wissen um die geistigen Gesetze durch unsere geistigen Lehrer und die Wissenschaft der geistigen Welt gegeben. Wenn ihr sie ignoriert habt, dann ist es so, wie wenn ihr eure menschlichen Gesetze einfach ignoriert habt. Wie unten, so oben. Wie hüben, so drüben. Diese uralte hermetische Erkenntnis gilt weiterhin.

Gott ist nicht unser Richter! Gott in uns ist der Richter, also wir selbst. Wir sind es, die uns richten. Und wenn wir die Fähigkeit abgeben, über uns zu richten, weil wir den Gott in uns leugnen, dann ist es unsere Entscheidung, andere über uns richten zu lassen.

Gott aber hat uns nicht erschaffen lassen, damit andere über uns richten! Gott hat uns erschaffen lassen, dass wir in Freiheit selbst entscheiden und damit über uns selbst richten können. Das ist das große Geschenk Gottes, das göttliche Geschenk der Trinität, der Gottheit, Gottes an uns.

Ist es unsere Pflicht, das anzunehmen und zu verwirklichen? Ja! Was ist, wenn wir es leugnen? Was haben wir dann uns, der Welt und Gott angetan?

Mögen wir diese Fragen in uns klären.

Gott behüte euch, Gott behütet uns - wenn wir es zulassen. Und das ist Gott in uns, kein anderer Gott. Denn Gott existiert nicht außerhalb von uns. Wir sind Gott.

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